Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
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Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
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Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
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Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
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Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
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Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
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Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38
Prof. Dr. habil. Wolfgang Jacobeit Probleme der Erforschung des Proletariats als Gegenstand der Heimat- geschichte Über die allgemeine politisch-historische Bedeutung des „Manifests" und der Revolution von 1848 ist bereits heute vormittag fachkundig und aus- führlich gehandelt worden. Im Rahmen eines nur kurzen Diskussions- beitrages aus kulturhistorischer und volkskundlicher Sicht erscheint es mir aber wichtig, auf ein Forschungsproblem, besser auf ein Forschungs- desiderat aufmerksam zu machen, auf das Marx und Engels bereits im „Manifest" hinwiesen und das unmittelbar Gegenstand unserer Arbeit hier in der Heimat- und Regionalgeschichte, in der Volkskunde-Kultur- geschichte ist. Ich meine, die Erforschung der Kulturgeschichte des Pro- letariats, besser gesagt, der Geschichte von Kultur und ^Lebensweise des Proletariats; dieses Proletariats, das sich, wie es im Manifest heißt, aus allen Klassen der Bevölkerung rekrutierte und sich dann neben der Bour- geoisie als die zweite Hauptklasse der kapitalistischen Gesellschafts- ordnung entwickelte. Lassen Sie mich hierzu aus Anlaß unseres Ge- denkens an das „Manifest" und damit ganz aktuell — wir haben das heute früh gehört — einige Bemerkungen zur Bedeutung von Forschun- gen zur Geschichte von Kultur und Lebensweise des Proletariats machen; Forschungen, die auch gerade im Rahmen der Heimat- und Regionalge- schichte sowie der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung eine grö- ßere Rolle als bisher spielen sollten, da sie unsere Erkenntnisse in der Regional- und Heimatgeschichte im Prinzipiellen bereichern und die da- rum nicht zuletzt auch auf den Perspektivplan der Zentralen Kommission Natur und Heimat im vergangenen Jahr gesetzt wurden, denn sie haben aktuell politische Bedeutung. Das, was Marx und Engels, später dann auch Lenin, auszeichnete und sie von all denen unterschied, die zu ihrer Zeit wohl die Not des Pro- letariats an Hand umfangreicher Fakten beschrieben, jedoch keine wirk- liche Alternative zur Beseitigung der Grundsituation des Proletarier- elends besaßen, war die dialektisch-materialistische und konkret histo- rische sowie komplexe Analyse der Lebensweise, d. h. der Einheit von sozialer, politischer und kultureller Lage. Hierbei, vom zwiespältigen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise ausgehend, würdigten sie — im „Manifest" klassisch beschrieben — die progressive Bedeutung der Industriellen Revolution, wiesen aber zugeich auch nach, daß der gesamtgesellschaftliche Fortschritt nur durch die Leiden der proletari- schen Massen erkauft worden war. In diesen Zusammenhängen sahen sie den Proletarier als die historische Kraft in der kapitalistischen Gesell- schaftsordnung, dessen welthistorische Mission es war, die Menschheit von jeglicher Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Sie verfolgten 38