Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t
Aufgabe des christlichen Religionsnnterriehtes ist es, deutschen Kindern die Person des Heilandes tvirkenskrästig vor Augen zu stellen, das Geheimnis des Gottesreiches zu erschließen, die gemeinschaftbildende Krast des christlichen Glaubens an Beispielen -- vor allem aus dem Leben frommer deutscher Menschen - aufzuzeigen und sie zu einem tatbereiten, positiven Christentum zu erziehen. ll. Der Stoss Die Auswahl des Lchrstofses wird bestimmt von der Frage, ob er geeignet ist, die Botschaft vom Gottesreith, die Gestalt Jesu Christi und die Gestalten deutscher i christlicher Frömmigkeit den Seelen der Kinder verpflichtend einzuprägen. Hierzu dient: ! 1. das Neue Testament. Es ist das Zeugnis von dem Leben und den Taten s Jesu Christi, die Quelle für seine Verkündigung vom Gottesreich und die geschicht- liche Urkunde für Leben und Gesinnung der christlichen llrgeineinde. 2. Allgemeine Religionsgeschichte. 3) Das Alte Testament geht uns als Quellcnbueh der israelitisch-jiidischen Re- ligionsgeschichte so viel oder so wenig an wie irgendeine andere Religionl. Als solches ist es ein Teil der allgemeinen Religionsgeschichte und kann behandelt werden als eines K der Beispiele oorehristlieher Crlösererwartungen. s Man wird an diesem Satz zunächst Anstoß nehmen. Man vergleiche aber, was Martin Luther zur Frage des ,,Moses« und seiner Bedeutung für uns geschrieben hat: ,,llnsere Rottengeister sahren zu. Alles, das sie in Mose lesen, sprechen sie: Da redet Gott, das kann niemand leugnen; dariimb muß mans halten. Da sallt denn der Pösel zu: Hui, hat es Gott geredt, wer toill dawider reden? Da werden sie denn eingetrieben, wir die Schwein . über ein Triigel. Unsere liebe Propheten haben also ins Volk geplaudert: Liebes Volk, Gott hat geheißen sein Volk, daß sie den Amalrch zu todt schlugen; und andere Sprüche mehr- Dar- . aus ist Jammer und Noth kommen, da sind die Bauern aufgestanden, haben kein Unterscheid s gewußt, sind also in diesem Jrrthumb geführt von den tollen Rottengeistern. Wenn da waren ´ gewesen gelehrte Prediger, die da hätten kiinnen den falschen Propheten entgegen kommen, s und ihnen wehren, und also zu ihnen sprechen: Lieben Nottengeisier, es ist wahr, Gott hat s es Mose geboten, und hat also zum Volk geredt; aber wir sind nicht das Volk, dazu es der Herr redet. Lieber, Gott hat auch mit Adam geredt, ich bin daruuib nicht Adam. Er hat Abraham geboten, er sollte seinen Sohn erioürgen; ich bin daruinb nicht Abraham, daß ich Meinen Sohn ertoiirge. Also hat er auch mit David geredt. EH ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Tlber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muß wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredt wird. EH ist noch weit davon, daß du das Volk seiesi, damit Gott gereizt hat... Man muß tnit der Schrift stiuberlich handlrn und sahren. Das Wort ist in manchelslei Weise s geschehen von Anfang. Man maß nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei, ob es Gott geredt hab; sondern vielmehr, zu wem es grredt sei, ob es dich tresse oder einen Andrrn. Da ; scheidet sichs denn, wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn heißen dieß und jenes ihnen; aber es gehet mich nicht an, es ist auch zu mir nicht geredt. . . Darutnb sprich zu denselbigen Rottengeistern also: Den Mosrn und sein Volk laß bei einander, es ist mit ihnen aus, er gehet mich nicht an, ich höre das Wort, das mich i betrisst.« i (Vgl. Luthers Predigten über das erste Buch Mosis, Einleitung. C. 91.33, S.15f.) 2 l R t